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Wer weiß das schon

Ich habe viel dazugelernt in den letzten Jahren.

Jetzt weiß ich, dass ich nichts weiß.

2.10.13 17:51, kommentieren

touched

Wenn ich manchmal an Menschen denke, die ich lange nicht mehr gesehen habe, oder Begebenheiten, die lange schon zurückliegen, fallen mir plötzlich winzigste Details, wie bestimmte Worte, Gesten, Blicke oder Bilder ein, die mich heute noch wie damals so berühren, dass ich es in der Magengrube spüre. Selbst an Gerüche kann ich mich in solchen Momenten erinnern. Wie aus heiterem Himmel, wie angeknipst, sind sie plötzlich wieder da. Als hätte ich es kurz zuvor erst erlebt…

23.9.13 13:47, kommentieren

Letzte Nacht

Manchmal, wenn die Sehnsucht ganz groß ist, hol ich dich in meine Träume.

5.7.13 19:05, kommentieren

Nur gefühlt.

 

“Nur was ich sehen oder hören kann, prägt sich mir dauerhaft ein”, las ich irgendwo.

?

 

Ich bin aufgewühlt. Ich, mein Körper, alles an mir ist von den Zehenspitzen bis zum Haaransatz angespannt. Meine Nerven gespannt wie ein Gummiseil, das seine Belastbarkeit längst um ein Vielfaches überschritten hatte. Jeder Millimeter meiner Haut scheint zu brennen. In mir ein Glühen und Frösteln zugleich. Mein Herz klopft bis zum Hals – oder hat es längst aufgehört zu schlagen? In meinem Bauch toben Wirbelstürme. Einzelne Millisekundenbruchteile nur, die sich tausendfach aneinanderreihen. Luft. Vakuum. Flauer Magen, doch es kitzelt auch. Wie Loopingfahren etwa. Angst und Faszination in Symbiose. Meine Gedanken sind überall und nirgends. Nur der Moment. Dieser Moment. Dieser eine Moment. Die Welt steht still – und droht doch im Sog des Strudels zu verschwinden. Ich schließe meine Augen – und fühle in mich hinein. Fühle diesen Moment. Fühle mich. Fühle dich, ohne dass du mich berührst, oder ich dich. Nicht körperlich. Mein Atmen ist flach und schnell. Lebe ich? Träume ich? Ich bin hier und auch dort. Ich bin in mir. Du bist in mir. Ich bin in dir.

Ich stehe fest und schwebe.

 

 

2.3.13 11:55, kommentieren

Eingeschlichen.

 

Ein neues und wunderbares Gefühl umfängt mich. Oder hüllt mich ein. Oder füllt mich aus. Kommt von außen. Oder von innen. Wer weiß das schon. Irgendwann in den letzten Tagen fiel es mir auf. Möglicherweise wusste ich es schon immer. Es kam nicht plötzlich und ich hatte es auf diese Art nicht erwartet. Darauf gehofft, schon. Herbeigesehnt, ja. Daran geglaubt? Nicht mal das. Geflirtet mit dem Gedanken, es könne sich dorthin entwickeln, hab ich. Das ja. Ganz von selbst kam es schließlich. Ohne mein Zutun und ohne mein Wollen. Wollen hat etwas Energisches, Gewaltvolles an sich. Das hätte nicht gepasst.
Dieses Gefühl ist weich, warm. Ganz zart. Hätte es eine Form, wäre es rund. Hätte es eine Farbe, wäre es orange. Hätte es eine Faser, wäre es aus Seide.

Ich hatte nicht geahnt, dass es sich so anfühlen würde. Und nun, da es da ist, nun, da ich es fühle, habe ich keine Eile mehr, es dir mitzuteilen. Es ist nicht wichtig, es auszusprechen, passende Worte dafür zu finden. Kann man überhaupt Worte dafür finden? Worte bilden? Kann man solch ein Gefühl beschreiben? Es ist in mir, ganz tief. Es hat kein Tempo, keinen Rhythmus und doch fühle ich es deutlich. Es ist nicht eingeschlossen, trotzdem habe ich keine Sorge, es könne verloren gehen. Es ist... es ist... unverwechselbar. Unverkennbar. Eindeutig. Erstmalig. Einmalig.
Ich genieße es, ein Lächeln umspielt meine Augen, ich hege es, als wäre es ein Geheimnis... als wäre es ein verborgenes Juwel. So fühlt es sich an, rein und klar. Ich kann es für mich behalten oder aussprechen, heute oder morgen oder nie, nichts würde sich dadurch ändern. Nichts wird sich daran ändern. Du würdest dich freuen. Das weiß ich. Es würde dich erleichtern, glücklich machen, zufrieden machen, lächeln lassen, aber ich muss es nicht aussprechen. Es gibt keine Notwendigkeit. Nun, wo es da ist, ist es gut. Ich weiß es. Es gibt keine Eile, denn es ist. Es IST. Im Neuen bekannt. Schlicht. Einfach. - Vertraut.

 

 

18.2.13 13:55, kommentieren

Neuland

 

Manchmal sind die Übergänge von alt zu neu fließend.

Und manchmal ist es auch nicht ganz einfach, mit etwas Altem abzuschließen, wenn noch nicht klar ist, wie das Neue aussehen wird.

Es ist, als würde man ins Wasser springen, ohne zu wissen, was dort unten alles herumschwimmt.

Momentan steht die Zeit irgendwie still, obwohl die Uhr mit jedem Tick-Tack beharrlich den Fortlauf bezeugt.

 

 

 

2.2.13 10:08, kommentieren

Mit von allen Sinnen

Besinnlichkeit... in diesen Tagen… ?

Gerade komme ich vom Weihnachtsmarkt. Da wird gehetzt, geschubst, gedrängelt, geschrien, gemotzt.

 

Menschen...

19.12.12 21:51, kommentieren